Party-Freundschaften

Ich kenne so einige Leute. Man trifft sich in größeren oder kleineren Abständen für gemeinsame Unternehmungen oder zum Essen.

Neulich war ich über einige Zeit erkrankt.
Was macht man, wenn man krank ist? Hängt man es an die große Glocke oder kämpft man alleine vor sich hin?

Ja, es ist schön, wenn andere aufrichtig daran interessiert sind wie es einem geht und ehrlich uneigennützig helfen wollen. Doch jeder hat seinen Rucksack zu tragen, ist im Alltag genug eingebunden. So dass es verständlich ist, nicht noch mehr Belastung auf sich nehmen zu wollen.

Oft ist die Frage „Wie geht es Dir?“ eine Floskel und die eigene Antwort wird als Aufhänger genutzt um ausführlich vom eigenen Leid zu erzählen. So gerade ich oft in die Rolle des Zuhörers, wo mir andere Ihr Leid klagen oder ihre Geschichten erzählen.

Wir Menschen brauchen soziale Kontakte. Doch welche Anzahl ist sinnvoll?
Es scheint, seine eigene Wertigkeit bemisst man an der Anzahl seiner „Freunde“.
Mediale Plattformen mit Followern und Likes sind ebenfalls Ausdruck dafür.

Ich suche nicht nach oberflächlichen Party-Freundschaftsbeziehungen.

Ich suche eine verlässliche Winnetou-Old Shatterhand-Freundschaft, die gekennzeichnet ist von gegenseitiger Akzeptanz und Fürsorge.

Eine Freundin meinte letztens zu mir, man sollte um Hilfe bitten, wenn man welche benötigt.
Ansonsten signalisiert man nach außen, dass man es alleine schafft. In der Wechselwirkung traut sich
unser Gegenüber dann auch nicht Hilfe einzuholen, weil man genauso taff sein will wie die Anderen.
Ein Trugbild, an dem sich zum Schluss alle messen , welches unseren eigentlichen Bedürfnissen entgegen steht und uns zu Einzelgängern in einer oberflächlichen „Spaßfreundschaft“-Gesellschaft macht.

Gelebte Unterstützung statt Spaßfaktor als Maßstab von zwischenmenschlichen Beziehungen.

Schwach sein können ohne verurteilt zu werden, Hilfe in Anspruch nehmen ohne sich hilflos zu fühlen.

Jedoch den gesellschaftliche Druck, immer fit, gesund, gut gelaunt, gutaussehend zu sein, erschaffen wir uns selbst.

Wer postet schon in WhatsApp-Status, Tik Tok oder You Tube Dinge von seiner schwachen Seite des Lebens?
Follower auf Instagram oder Facebook suggerieren Dir „ich werde gemocht“ , „man findet mich gut“. Kein Follower interessiert sich für Dein Leid, du bist allein mit 1000 Followern und Likes.

Den Ursprung dieser Entwicklung sehe ich in der Gesellschaftsform, welche das Individuum, die Individualität fördert anstatt die Homogenität, den Zusammenhalt, die Gruppe.
Durch Förderung der Individualität entsteht Uneinigkeit, weil keiner bereit ist sich unterzuordnen, welche den Führenden die Macht sichert.

Geschlechterspezifische Gleichberechtigung

Seitdem ich zur Frau heranreifte, musste ich mich immer wieder auf Grund von Politik und Gesellschaft, den Medien und diversen Bewegungen mit dem Thema Gleichberechtigung befassen.
Gewollt oder ungewollt, bekommt man suggeriert was für Frauen gut ist und was nicht. Als junge Frau weiß man das auch noch gar nicht, also nimmt man erstmal an. Schließlich ist Intelligenz keine Frage des Geschlechts.

35 Jahre, drei Beziehungen, einem Kind und einem Haus sowie einer 20jährigen Karriere incl. Studium später, bin ich erschöpft von dieser Art Gleichberechtigung und der Traum von einer großen Familie mit vielen Kindern am Tisch ging nicht und wird nun auch nicht mehr in Erfüllung gehen.

Dank dieser Gleichberechtigung gehe ich auch 40 Stunden arbeiten und kann abends-im Gegensatz zu meinem Mann-schlecht einschlafen. Er verarbeitet die Geschehnisse des Alltags einfach anders als ich. Ich brauche mehr Zeit zum Abschalten.

Die Mentalität der Frau ist auf soziale Bindungen ausgelegt (emotional-empathisch), während die Mentalität des Mannes mehr auf Lösungssuche (rational-strategisch) ausgerichtet ist.

Allein auf Grund hormoneller Schwankungen des monatlichen Zyklus, der Schwangerschaft oder der Wechseljahre bin ich schneller erschöpft als er. Ich brauche mehr Ruhe, Erholung und Schlaf.
Ich kann körperlich nicht das leisten, was ein Mann leistet und will es auch gar nicht mehr.

Diese Unterschiede sind geschlechtsspezifisch.
Es ist nun mal nicht wegzudisskutieren, dass Mann und Frau unterschiedlich-jedoch in sich ergänzender Weise- von der Natur, von Gott, für bestimmte Aufgaben geschaffen wurden.

Unter Gleichberechtigung verstehe ich persönlich den Ausgleich zwischen dem geschlechtsspezifischen Kräfteverhältnis –auf körperlicher und mentaler Ebene-von Mann zu Frau – nicht nur in der Entlohnung, sondern auch in der Berufswahl, der Arbeitszeit, dem Urlaubsanspruch, der Rentenregelung.

Im Kräfteverhältnis könnte z.B. heißen:
Eine Frau sollte mit 30h/ Woche als Vollzeit arbeitend gelten, der Mann mit 40h/ Woche.
Für die Frau sollte ein Mindesturlaubsanspruch von 30 Tagen gelten, für den Mann 24 Tage.
Eine Frau sollte 5 Jahre eher in Rente gehen dürfen als der Mann.

Neulich brachte ich früh einer Nachbarin ein Paket vorbei. Sie saß am Küchentisch, frühstückte eilig
während an ihren Brüsten die Doppelmilchpumpe hing. Sie müsse noch schnell abpumpen, damit Ihr im Erziehungsurlaub verweilender Mann, der dass 9 Monate alte Kind auf dem Arm hatte, Fläschen geben konnte. Aber Abstillen wollte sie dennoch nicht, schließlich ist es für das Baby immer noch das Beste. Danach sprang sie auf, gab Ihrem Mann und Kind einen Kuss auf die Wange und eilte zur Arbeit.
Später erzählte sie mir, dass das Sexleben ziemlich litt, weil beide sehr gestresst waren und dass das Abstillen sich schneller erledigt hatte als gewünscht. Wen wundert es?
Naja, zumindest ist damit dafür gesorgt, dass neuer Nachwuchs nicht so schnell entsteht.

Was für ein Bild.
Nun kann sich jeder selbst fragen, ob wir uns zu dieser Art von Gleichberechtigung
beglückwünschen können?

Als Frau Kinder gebären und ernähren zu können ist ein Wunderwerk der Natur, einzigartig.
Warum begegnen wir Frauen uns deswegen nicht selbst mit Respekt?
Sondern werten dieses Wunder ab, indem wir andere Dinge darüber stellen.

Erster Clubbesuch- ein Erfahrungsbericht

Die Neugier und das Bedürfnis, Leute kennenzulernen, die ähnlich ticken wie wir, trieben mich dazu den Wunsch an meinen Mann heranzutragen, doch mal gemeinsam einen Swingerclub zu besuchen.

Einfach schauen, wie so ein Club von innen aussieht, welche Leute dort verkehren, wie das so abläuft, wie die Atmosphäre ist und was passiert.

Wir suchten uns zum Einstieg eine harmlose Veranstaltung aus.

Kein Motto, kein BDSM, sondern 80er/90er Musik und Tanz bei leckerem Buffet.

Wir legten unsere Absichten und Grenzen fest. Unser Fokus lag auf Schauen und Gleichgesinnte kennenlernen, kein Spiel oder Sex mit anderen.

 

Ich entschied mich für mein schwarzes rückenfreies  Spaghetti-Trägerkleid, klassisch sexy, nicht frivol gepaart mit schwarzen Pumps und Halterlosen. Der Rückenausschnitt ermöglichte im Bedarfsfall auch eine Flagsession ohne mich komplett entblättern zu müssen. Er, klassisch im weißen Hemd und Anzughose mit Jackett. So fühlten wir uns sicher.

Auf dem Weg dahin stieg unsere Anspannung und wir malten uns während der Autofahrt aus, was passieren könnte. Angekommen, standen schon draußen Paare. Die meisten in unserem Alter, von elegant bis frivol freizügig gekleidet, in jeder Figur und Statur. Wir reihten uns ein und musterten und lächelten hier und da andere an, wenn Blicke sich trafen.

Unser erster Gang ging zur Bar, um sich am Weinglas festzuhalten und beschäftigt zu sein. Während wir nippten, schweiften unsere Augen umher und hielten Ausschau nach Leuten,deren Profil wir im Joyclub schon besucht hatten.

So fanden wir das @Gummibärchen-Paar, welches wir ganz nett vom Profil her fanden und ich sprach sie direkt an.Wir kamen  ins Gespräch und gaben offen zu, dass dies unser erster Clubbesuch war.

Die beiden erzählten uns ein bisschen von ihrem ersten Clubbesuch und beruhigten uns, dass alles ganz zwanglos sei. Wir stießen auf einen schönen Abend an und plauderten ganz munter bei Buffetthäppchen weiter.

Mein Schatz gönnte sich Melonensalat, der mir leider nicht schmeckte und ihm, heute noch in guter Erinnerung, eine Woche lang zum Verhängnis wurde.  Zu Tisch gesellte sich noch ein älteres Paar, welches wohl Stammgast im Club war.

Der ältere Herr fand Gefallen an mir und erklärte sich bereit uns die Clubräumlichkeiten zu zeigen. Nach dem Rundgang gönnten wir uns ein weiteres Glas und die lockere Stimmung fing an anzustecken.

Unsere Anspannung viel, das Eis war gebrochen und ich hatte Lust eine Runde zu tanzen.Von der Tanzfläche zurück, himmelte ich meinen Schatz an, ob wir nicht doch vielleicht spielen gehen wollten. Er ließ sich überreden und wir gingen in die obere Etage ins BDSM Spielzimmer, welches zwar eine Tür hatte, welche aber nicht abschließbar war.

Der Raum war ziemlich dunkel. Mein Schatz zog mich aus und machte mich am Andreaskreuz fest, woran leider nur Stricke hingen. Die Musik im Raum unterschied sich von der der Musik, die im übrigen Haus auch noch zu hören war, so dass ich mir ein bisschen wie auf dem Jahrmarkt vorkam.

Er fing an, mit seiner kleinen Gummi-Neunschwänzigen meine Rücken zu bearbeiten. Nach einigen Schlägen signalisierte er mir, dass wir Zuschauer bekommen hatten und fragte mich, ob er sie rausschicken solle. Ich verneinte und erkannte den netten älteren Herrn, der sich zum Zuschauen dazugesellt hatte.

Ohne das ich mich fallen lassen konnte, kreisten meine Gedanken zwischen Jahrmarktgefühl und „Beeindrucken wollen“ hin und her. Ich musste innerlich schmunzeln und fragte mich die ganze Zeit, wann er denn nun mal Gas geben würde, da er mir keine Reaktion entlocken konnte.

Nach einer gefühlt halben Stunde brach er ab. Er war der Meinung, dass es genug war, außerdem könne er in der Dunkelheit des Raumes schlecht erkennen, was er eigentlich tat. Ich war enttäuscht, da ich so gar nichts aus dieser Session mitnehmen konnte.

Unser Zuschauer probierte sich, nach unserer Zustimmung, ungeschickt ebenfalls kurz an mir.

Wir verließen die Location und gingen wieder zu den Anderen.

Ein Blick in den Spiegel der Damentoilette verriet mir, dass die Schläge wohl doch nicht so ohne waren, wie ich sie empfunden hatte. Insbesondere meine linke Schulter glich einem blauen „Hulk-Buckel“. Keine Striemen, einfach nur komplett blau und geschwollen. Ich verstand es nicht. Das Aussehen meiner Schulter im Verhältnis zu meinem Empfinden.

Ich setzte mich an die Bar und während ich wartete bis er mit zwei Getränken zurückkam, fing ich an leicht zu frieren. Gleichzeitig stellte ich fest, dass der linke Daumen taub war. Offensichtlich war der Nerv durch die Strickfesselung und mein Reinhängen in die Seile beschädigt.

Wir tanzten noch ein paar Runden und verließen kurz nach Mitternacht den Club, weil ich auf einmal ziemlich erschöpft war.

Im Fazit war es definitiv eine Erfahrung, die wir nicht missen möchten, weil wir auch hier wieder einiges dazugelernt haben. Unterschätze nie Rausch und  Hormoncocktail, der dich in solchen Situationen überfluten kann und dich nicht mehr Herr deiner Sinne sein lässt. Halte dich an, im nüchternen Zustand, gesteckte Grenzen.

Ich hatte noch nie von einer Flagsession so ein Ergebnis davon getragen und es dauerte fast eine Woche bis die Schwellung wieder zurückging. Nach ungefähr einem halben Jahr hatte sich mein Daumennerv erholt und das Gefühl kehrte zurück. Die Nachwirkung des Melonensalates hielt bei meinem Herrn in Form einer Magen-Darm-Verstimmung ebenfalls ca. eine Woche an.

Heute lachen wir über die Erinnerungen an unseren ersten Clubbesuch.

Antoynette

Die Kehrseite der Medaille

Gott schuf Himmel und Erde. Gott schaffte Licht, den Tag und trennte es von der Finsternis, der Nacht. Gott schuf trockenes Land und Meer. Gott schuf Sonne und Mond. Gott schuf Tiere, die im Wasser schwimmen und Tiere, die in der Luft fliegen. Gott schuf Lebewesen, die das trockene Land bewohnen. Gott schuf Mann und Frau.

Gott schuf den leuchtenden Engel Luzifer -stark, intelligent mit einem Ich-Bewusstsein/ Selbstbewusstsein. Sich seiner selbst bewusst entschied er sich seinen Schöpfer in Frage zu stellen.

Ist es nicht riskant von Gott, seine Schöpfungen mit einem Ich-Bewusstsein zu versehen?

Lässt er damit Böses zu?

 

Gott ist gut.  Er hat grenzenloses Vertrauen in uns Menschen. Er vertraut, dass wir ihm vertrauen.

Gott schafft Gegensätzlichkeit die in Bezug zueinander steht und sich ergänzt.

Denn Leben im Sinne von Entwicklung braucht Gegensätzlichkeit im gleichen Maß.

Kalt und Warm, Süß und Sauer, Nähe und Distanz, Ruhe und Tun, Regen und Sonne- Gut und Böse.

 

Würde der Glaube, das Vertrauen in Gott ohne den Teufel existieren können?

 

Wir Menschen brauchen Verhältnismäßigkeit um Empfinden, Vergleichen, Beurteilen zu können.

In diesem Sinne wäre es wohl menschliche Arroganz, Luzifer seine Daseinsberechtigung abzusprechen.

 

Betrachten wir das Handeln Luzifers als Mangel an Gutem so hat das Böse keine eigene Macht.

Entscheiden wir uns, anders als Luzifer,  für das Vertrauen in Gott, begegnen wir der Versuchung mit Selbstlosigkeit und Selbstverleugnung,  so haben wir die Chance, den Mangel an Gutem zu beheben.

Stärke, Reife und Weisheit können wir nur entwickeln, wenn wir der Versuchung ausgesetzt sind und ihr widerstehen lernen. Diese positiv wachsende Stärke und Erkenntnis führt uns Gott jeden Tag ein Stück näher.

Antoynette

 

 

Enthaltsamkeit

Ende Mai 2022, in der Mitte unseres Lebens,  ließen wir uns taufen. Unser Bekenntnis nach Gottes Wort zu leben und durch die Taufe „neu“ geworden zu sein, rein von vergangenen Sünden ließ mich hadern, weiterhin unehelichen Sex zu haben. Natürlich hatten wir auch nach, wie auch vor, der Taufe Sex miteinander, nur dass es sich nach der Taufe für mich nicht mehr richtig anfühlte. Mich plagte das schlechte Gewissen. Ich wälzte die Bibel um ein Schlupfloch für die Situation zu finden. Schließlich waren wir beide schon mal verheiratet gewesen, hatten beide also Ehebruch begangen und hatten vorehelichen Sex. Für diese Situation gab es in der Bibel kein Beispiel. Fakt war, das mit der Taufe alles „neu“ war, von alten Sünden gereinigt.

Meine Erkenntnis, dass mein Leben, hätte ich schon früher Gottes Wort gekannt und mich danach gerichtet, komplett anders verlaufen wäre und mir viele Jahre Leid erspart hätte, ließ mich zu der Überzeugung gelangen, dass ich es diesmal richtig machen wollte.

In dem Vertrauen darauf, dass Gottes Wort richtig ist, beschlossen wir Anfang August 2022 zusammen, unsere Beziehung bis zur Heirat irgendwann, ohne Sex fortzuführen.

Wir wussten, dass es schwierig werden würde, fanden den Gedanken aber dennoch ganz amüsant.

Tatsächlich verlagerte sich unser Fokus auf andere Dinge.

Es folgten Gespräche über Heirat und zusammen wohnen. Wir tauschten unsere Vorstellungen über beide Themen aus. Themen, die vorher nie Themen waren. Warum auch ? Wir frönten der Liebe, Lust und dem Vergnügen. Alltagsmacken und Probleme blieben so gut wie außen vor. Ich nannte es immer eine  „Schönwetter-Beziehung“.

Wir fingen an, uns anders wahrzunehmen. Dazu kam, dass er jeglichen Pornokonsum abschwor. Alles in allem schärfte es unsere Wahrnehmung füreinander. Unser Fokus verschob sich und wir wurden schon für kleine Reize äußerst empfänglich.

Ende August überraschte mich dann mein Schatz mit einem Heiratstermin. Dieser sollte Ende Oktober sein. Bis dahin waren es noch zwei Monate. Zwei Monate, in denen meine Emotionen Achterbahn tanzten. Zwischen Glückstaumel über die bevorstehende Hochzeit, Sexlust und Frust, sowie der meiner Skepsis zum Thema Zusammenziehen hangelte ich mich von Tag zu Tag.

Dabei fragte ich mich ständig, ob dass alles so richtig ist oder ob Gott mich mit seinem Wort überrumpelt hatte zu etwas, was ohne ihn so gar nicht so schnell gekommen wäre. Aber eins beruhigte mich bei jedem chaotischen Gedanken, ich hatte tatsächlich einen Mann an meiner Seite, der aufrichtig an mir interessiert war und sich mit der Heirat dazu bekannte.

Ich glaube, das ist auch der Punkt, wovor Gott Frauen schützen möchte.

Das Frauen an einen Mann geraten, der unsere Seele verletzt oder wir schwanger werden von jemandem, der es nicht aufrichtig ernst mit uns meint. In der Sicherheit der Ehe kann Frau Kinder gebären und sich hingeben, weil sie sich und den Nachwuchs versorgt und beschützt weiß, von einem Mann der sie aus reinem Herzen und Aufrichtigkeit geheiratet hat. Deswegen sagt Gott, kein Sex vor der Ehe. Die Ehe ist heilig und währt ein Leben lang- bis das der Tod uns scheidet. Denn was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen.

Antoynette

 

 

Tod und Trauer

Haben wir Angst vor dem Tod? Nein.

Aber wir haben Angst vor dem Leiden.

Der Tod tut nicht weh, Tod ist Erlösung. Erlösung vom meist vorangegangenen Leid durch Krankheit oder einem Unfall. Nur den wenigstens ist es vergönnt ohne Leid in den ewigen Schlaf zu fallen.

Wenn ein geliebter Mensch von uns geht, trauern wir. Doch was betrauern wir?

Genauer betrachtet betrauern wir,  was wir selbst nicht mehr haben. Wir betrauern, was wir verlieren.

„Mit wem werde ich jetzt über meine Sorgen reden?“, „Wer wird mir bei der Arbeit helfen?“, „Mit wem verbringe ich jetzt die Abende?“, „Wie wird es jetzt finanziell ohne ihn weitergehen?“

Diese oder ähnliche Fragen tun sich Hinterbliebenen auf. Trauer ist egoistisch.

Wir betrauern nicht, was der Verstorbene verloren hat. Warum auch, der Tote nimmt nicht mehr wahr. Er kann sich nicht mehr ärgern, er kann nicht mehr leiden. Der Tote vermisst auch nicht.

Er ist erlöst.

Wenn ein geliebter Mensch von uns geht sollten wir glücklich und dankbar sein über die vielen schönen Momente die wir zusammen erlebt haben.

Wenn ein geliebter Mensch von uns geht sollten wir uns für ihn freuen, dass er erlöst wurde und nicht mehr leiden muss.

Wir sollten in die Zukunft schauen, denn dort- irgendwann, wartet der verstorbene geliebte Mensch auf uns.

Es ist nicht entscheidend, was Du nach außen hin tust.

Ob wir an einer Trauerfeier teilnehmen, wie oft wir an das Grab gehen, wie groß der  Beerdigungskranz ist.

Was wir nach außen hin tun, tun wir für unser Ego. Der Tote hat nichts davon.

Ausschlaggebend ist, was Du in dir trägst. GOTT sieht.

Antoynette

Polygamie- oder lieber doch nicht?

Da ich ein pragmatisch veranlagter Mensch bin, bin ich der Meinung, dass Polygamie durchaus einige Vorteile bringt, die einer monogamen Beziehung vorenthalten sind.

Es gibt keine Stelle in der Bibel, die Polygamie explizit missbilligt. Im Alten Testament gibt es mehrere Beispiele polygamer Beziehungen, in der ein Mann mehrere Frauen unterhielt.

Und genau in dem Wort „Unterhalt“ entspringt der Vorteil polygamer Beziehungen.

Unter Berücksichtigung damaliger Verhältnisse erlaubte Gott zum Zwecke des Schutzes und der Versorgung von Frauen diese Beziehungsart. Für Frauen waren Prostitution, Sklaverei und Hunger ansonsten die Alternative.Diese Art von Beziehung brachte den positiven  Effekt der Vermehrung lt. Gottes Gebot

„ Seid fruchtbar und mehret euch…“ (1.Mose 9,7) mit sich.

Es wird aber ebenfalls darauf hingewiesen, dass viele Frauen Probleme verursachen werden. (5.Mose 17,14-20; 1.König 11,3-4)

Gott hat uns die Polygamie weder geboten noch verboten, lediglich zur „Problembehandlung zum Thema Schutz und Versorgung“ erlaubt, sie ist jedoch nicht ideal.

Im neuen Testament wird jedoch deutlich, dass die Ehe (die Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau) Gottes ursprünglicher Plan war. Ansonsten wäre der Vergleich zwischen dem Verhältnis von Christus und seiner Gemeinde bzw. Ehemann und Ehefrau nicht haltbar.

Zum Thema Schutz und Versorgung der Frau sind polygame Ehen heutzutage nicht mehr notwendig.  Oder doch?

Gewiss können sich Frauen heute selbst versorgen und schützen, so dass der damalige Grund für das Führen polygamer Ehen entfällt.

Die Selbstversorgung der Frau bringt jedoch aus meiner Sicht eine neue Problembehandlung mit sich, nämlich die zeitliche begründete Arbeitsteilung im familiären Bereich.

So werden Aufgaben der Frau von damals in Sachen Haushaltsführung und Kindererziehung heute mit dem Mann, dem Kindergarten und der Haushaltshilfe geteilt. Es stellt sich die Frage, ob wir tatsächlich dazu gewonnen haben oder die Konstellation nur verschoben wurde?

Was spricht für polygame Ehen in der Moderne?

Die berufstätigen Frauen könnten sich gegenseitig bei der Kinderbetreuung und -erziehung unterstützen, Kinder hätten ihre Geschwister als Spielkameraden und Helfer auf Augenhöhe, Jüngere könnten von älteren Geschwistern lernen.

Ebenso erfolgt  in der Haushaltsführung eine Entlastung der einzelnen Frau durch die Gemeinschaft.

Selbst in sexueller Hinsicht kann die Bedürfnisbefriedigung des Mannes unter den Frauen aufgeteilt werden.

Auch in finanziellen Unterhaltsfragen entsteht mit diesem Familienmodell eine breitere Basis.

Vergessen sollten wir dennoch nicht, dass Gott polygame Ehen nur zur „Problembehandlung“  (Absicherung der Frau) erlaubt.  Es ist doch  viel mehr so, dass den Spagat den Frauen zwischen Beruf und Familie hinlegen, ein hausgemachtes „Problem“ ist, welches wir selbst in der Hand haben zu beheben, wenn wir uns an Gottes Wort zur Ehe halten. Die Ehe besteht zur Ehre Gottes, sie ist sein Abbild.

 

Antoynette

 

 

Branding

Ich war 45 und hatte zwei Beziehungen hinter mir. Eine 20jährige Beziehung, wovon wir 8 Jahre als Wochenendbeziehung lebten und ich einige Nebenbekanntschaften hatte sowie meine 10jährige Ehe.

Nun stand ich wohl vor meiner dritten Beziehung. Ich stellte schnell fest, was der eine nicht hatte, hatte der andere und umgekehrt. Den perfekten Mann gab es nicht, soviel war klar.

Ich hatte den tiefen inneren Wunsch endlich in einer Partnerschaft ankommen zu wollen.

 

Meine dritte Beziehung gab mir etwas, was mir die anderen Beziehungen davor nicht geben konnten.

Die Befriedigung meiner masochistischen Neigung. Darüber hinaus besaß er auch andere Eigenschaften die ich an ihm sehr schätzte und mochte. Er war fast perfekt. Aber eben nur fast. Trotzdem war ich mir sicher, für mich passender könnte ich keinen Partner mehr finden.

Ihm ging es wohl ebenso.

 

So entschlossen wir uns nach 1,5 Jahren, ich sollte mir seine Initialen auf mein rechtes Schulterblatt brennen  lassen. Einige würden wohl sagen, viel zu verfrüht.

Diese Markierung sollte dafür stehen, dass ich mich dafür entschieden hatte, bis an mein Lebensende ihm zu gehören und dass er sich verpflichtet hatte, bis an sein Lebensende für mich zu sorgen und mich zu schützen. Sie stand dafür, dass wir uns verpflichtet hatten, durch Dick und Dünn zu gehen und das sich die Frage einer Trennung für uns nicht mehr stellen sollte.

Dieses Branding konnte man nicht wie einen Ehering absetzen, verlieren oder austauschen.

Dieses Branding sollte insbesondere mich vor der Entscheidung schützen aufzugeben, wenn es schwierig wurde.

 

Viele Frauen auf der Welt, damals wie heute, gehen arrangierte Ehen ein.

Nicht immer aber oft stellten sich gerade solche Beziehungen als langlebig und sicher heraus, weil das Fundament aus gegenseitigem Respekt und Achtung bestand und nicht aus Liebe.

 

Nach unserer Auffassung leben wir unsere Beziehung nach Gottes Wort.

Der Mann solle führen und die Frau sich ihm unterordnen.

 

Die Sache mit der bedingungslosen Unterordnung war nicht so einfach. Ich wollte mich unterordnen, wenn er meine Vorstellung von Führung erfüllte. Dieser Punkt brachte mich regelmäßig zum Scheitern meines gewollten Vorhabens.

So tat ich, was viele Frauen tun. Sie versuchen Ihre Männer umzuerziehen. Wir redeten oft darüber, was mir nicht gefiel und woran er arbeiten könne damit unsere Beziehung im Sinne unserer Vorstellung besser wurde. Es dauerte einige Zeit bis ich begriff, dass meine Verbesserungsvorschläge an seinem Führungsstil dafür sorgten, dass er in seinem Handeln unsicherer wurde und er gar nicht mehr er selbst sein konnte, weil er aus lauter Liebe bemüht war es mir recht zu machen. Meine Unterordnung war an Bedingungen geknüpft. Ich konnte mich ihm nicht bedingungslos unterordnen und respektieren. Ich nahm ihn nicht, wie er war.

Dabei wusste ich selbst aus eigener Erfahrung nur zu gut, wie es sich anfühlte, wenn man nicht bedingungslos angenommen wurde und Liebe an Bedingungen geknüpft ist.

 

Im Gegenzug dazu fällt mir in all der Zeit nicht eine Situation ein, wo er an mir rumgenörgelt hätte. Er schaffte das, was ich nicht schaffte. Er liebte mich bedingungslos. Er nahm mich mit all meinen Macken und Schwächen an.

Als ich das für mich erkannte schämte ich mich. Hatte er mir etwas voraus, wovon ich mir anmaßte es besser zu wissen.

Von diesem Augenblick an nahm ich mir fest vor, meinen Mann bedingungslos zu respektieren.

Nein, es fällt mir nicht leicht und es ist jeden Tag eine neue Herausforderung für mich. Zu respektieren heißt nicht, nichts sagen zu dürfen oder keine eigene Meinung haben zu dürfen. Der Respekt versteckt sich in der Art wie ich etwas tue. Das ich sein Wort, seine Entscheidungen annehme, besonders dann, wenn es mir schwerfällt.

Wenn man wütend, verletzt oder traurig über eine Handlung vom Partner ist, ist es oft schwierig den Respekt zu wahren.  Ein Wort ergibt das andere und man befindet sich in einem Teufelskreis fernab von Respekt und Liebe. Dann ist es gut, wenn ein Partner in dieser Situation bedingungslos respektvoll (dem Mann gegenüber) oder liebevoll (der Frau gegenüber) bleibt. Wenn mir auffällt, dass ich mal wieder respektlos war, sage ich es ihm und bitte ihn um Vergebung.

Darüber hinaus bin ich dankbar wenn er mich auf mein Fehlverhalten hinweist, weil es mir dabei hilft, ihm nach Gottes Wort zu begegnen.

Wir beide sind uns sicher, dass eine funktionierende und glückliche Beziehung zwischen Mann und Frau nur mit dieser Ordnung bestehen kann.

 

Tango-vom Führen und Folgen

Auf der Suche nach einer ausdrucksstarken Performance zur Eröffnung unser ersten Ausstellung und mehreren gescheiterten Versuchen, eine Choreographie zu kreieren kamen wir auf Tango.

Tango als Ausdruck von Leidenschaft, Melancholie und Schmerz. Er hatte Stil und war nicht Mainstream. Darüber hinaus, so sollten wir später im Tanzkurs erfahren, ging es ums Führen und Folgen. Ein Element was uns vertraut war und was sich nun auch im miteinander Tanzen wiederfinden sollte.

Wir sahen uns etliche Videos auf Youtube an und träumten davon in der bekannten Tangoszene wie Antonio Banderas in „Take the Lead“ übers Parkett zu schweben.

Der Zahn wurde uns schnell gezogen. Unser Tanzlehrer lehrte Argentinischen Tango im klassischen Sinn. Dabei legte er großen Wert auf klare Führung und aufmerksames Folgen. Mit uns eine Schrittchoreographie einzustudieren lehnte er kategorisch ab. Da seien wir bei ihm an der falschen Adresse. Unserer Illusion beraubt, nach ein paar Tanzstunden den heißesten Tango aller Zeiten hinschmettern zu können aber willig und überzeugt, genau diesen Weg zu gehen, begannen wir mit kleinen Anfangsschritten. So lernten wir wieder eine neue Ebene des Führens und Folgens kennen, die uns beide öfters an die Grenzen brachte.

Wir lernten Schrittelemente und deren Variationen. Die Aneinanderreihung dieser blieb jedoch dem Führenden, geleitet von der Musik, überlassen. Das Folgen meinerseits glich einer Art Achtsamkeitsübung. Ich spiegelte, was mein Herr an Bewegung vorgab.  Je klarer seine Körpersprache und –haltung, je eindeutiger seine Bewegungen umso leichter war es für mich, zu lesen was er wollte.

Genau da lag die Schwierigkeit. Der Tango zeigte gnadenlos auf, wo unsere Schwächen im Führen und auch Folgen lagen. Unsaubere Schritte und zweideutige Körperhaltung meines Herrn sowie mein eigener Kopf der immer wieder durchkam gepaart mit Frust und Langeweile, weil die Qualität unseres Tanzes von seiner Führung abhing. Die Enttäuschung war nach mehreren Tanzstunden auf beiden Seiten groß. Das emotionale Erlebnis blieb aus. Die Dramatik lag nicht in der Leidenschaft des Tanzes sondern in unserer verbalen Auseinandersetzung über Führungs- und Folgequalitäten.

So stellte sich die Frage: Weitermachen oder Aufhören?

Nein, Aufgeben kam nicht in Frage. Unser Ehrgeiz war geweckt auch in diesem Bereich unserer Aufgabenverteilung gerecht zu werden. Wir waren uns einig daran zu wachsen.

So besannen wir uns wieder auf das, was wir wollten. Ich tauschte den Frust und die Langeweile ein, lies los um die Nähe und Führung meines Herrn zu genießen. Meine Hand in seiner. Sein Geruch, seine Wärme ganz nah bei mir und mein Fokus ganz bei ihm. Mein Wille ihm zu folgen, was er aus jedem Tanz machte. Er legte den Gedanken ab „falsche“ Schritte zu machen, denn die gab es beim Tango nicht. Was es jedoch gab, warum ein Tango nicht gelingt, ist die falsche Einstellung zum Tangotanz und deinem Partner.

So tanzten wir immer noch die gleichen Anfängerelemente aber es fühlte sich stimmiger an.

Er fing an die Musik zu fühlen und zu genießen, mich in seinen Armen halten und führen zu können anstatt die Schritte statisch abzulaufen. Ich fing an zu vertrauen, dass er für uns beide ein inniges Tanzerlebnis  schaffen würde.

Vom Tango tanzen a la Antonio Banderas sind wir immer noch weit entfernt aber wir haben auch hier gelernt uns in unseren Rollen zu finden. Nicht die Technik beim Tango macht einen guten Tango aus, sondern die Atmosphäre zwischen den Tanzpartnern.

von Männern und Frauen

Wie viele Frauen sehnen sich nach einem Mann, der fordert und fördert ohne zu überfordern, damit wir über unsere Grenzen hinauswachsen, der unsere Stärken zur Geltung bringt. Ein Mann, der richtungsweisend und Grenzen setzend  Halt gibt, da wo wir unsicher umherirren. Ein Mann der sorgt und schützt, damit wir nachts ruhig schlafen können. Jemand der uns Entscheidungen abnehmen und die Verantwortung dafür tragen kann, damit wir uns entspannen können. Ein Mann der uns bedingungslos mit all unseren Facetten als Frau liebt. Ein Mann, wo ich mit meinem ganzen Wesen Frau sein kann.

 

Was ich dafür gebe? Dankbarkeit und mein Bemühen, ihm über die Bürde der Verantwortung und Führung hinaus, zu entlasten und ihm sein Leben in all seinen Kleinigkeiten so angenehm wie möglich zu machen. Bedingungslosen Respekt und Akzeptanz mit all seinen Schwächen und Fehlern, weil ich um sein stetiges Bemühen weiß, unsere Beziehung wachsen zu lassen und mir das Leben so einfach wie möglich zu machen. Ich tu dies alles in vollem Vertrauen und von ganzem Herzen, Hingabe und Ergebenheit in meiner Sanftheit und Weichheit als Frau für den Mann, dessen Liebe und Fürsorge ich erfahre.

 

Nein, das ist natürlich nicht zeitgemäßes, völlig überholtes altmodisches, animalisch primanerhaftes Denken.

Wir Frauen lieben es alles zu sein. Finanziell unabhängig sein, Mutter sein,  Geliebte sein, Haushälterin sein, Freundin sein, Tochter sein. Ganz nebenbei wollen wir uns auch selbstverwirklichen, die eigenen Interessen und Bedürfnisse pflegen, insofern wir diese überhaupt wahrnehmen unter all den Rollen die wir ausfüllen wollen. Wir lieben es, nachts dem friedlich entspannten Mann beim Schnarchen zuzuhören, während wir darüber nachdenken wie wir den nächsten Tag bewältigen und was wir noch besser machen könnten. Schließlich sind wir evolutionsbedingt mit sensiblen Antennen ausgestattet. Eigentlich, um für den Nachwuchs zu sorgen und zwischenmenschliche Gefüge zusammenzuhalten. Aber diese Eigenschaft kann Frau auch für so vieles anderes „nutzen“.

Nur nutzt uns diese Eigenschaft? Oder sorgt sie dafür, dass wir überlastet sind, eher zu Burn out und Depression neigen als Männern.  Egal, Feminismus ist Trend. Schließlich haben wir jahrelang dafür gekämpft uns so verausgaben zu können.

 

Wie war das eigentlich mit Adam und Eva? Gott schuf den Menschen. Adam. Er sollte eine Gehilfin erhalten. Eva. Er schuf Eva aus Adams Rippe.  Adam und Eva sind gleichwertig, aber in Ihren Fähigkeiten unterschiedlich. Sie ergänzen sich. Sie sollten sich vermehren und die Erde fruchtbar gestalten. Nur eins sollten Sie nicht, von der verbotenen Frucht essen. Es kam wie es kommen musste. Die Schlange schaffte es, Eva zu überzeugen von der verbotenen Frucht zu essen. Während Adam ihr abriet auf die Schlange zu hören und Gottes Wort zu gehorchen. Aber Eva hörte nicht auf Adam. Sie hatte ihren eigenen Kopf und wollte selbst entscheiden. Das Ende vom Lied, Gott war stinkig. Fortan sollten beide statt Unbefangenheit Scham empfinden. Adam sollte fortan lernen zu führen, die Last zu tragen und die Verantwortung vor Gott dafür zu übernehmen. Eva sollte lernen sich zu fügen, Demjenigen, aus dessen Rippe sie entstanden war und fortan unter Schmerzen Nachkommen zu gebären. So erlegte Gott jedem auf, was beiden schwer viel. Dem Mann, zu führen. Der Frau, zu folgen.

 

Feminismus ist sicher gut. Da, wo die von Gott gewollte Unterordnung der Frau mit Unterdrückung, Ausbeutung und Missbrauch verwechselt wird. Da, wo die Andersartigkeit der Frau mit Abwertung statt mit Gleichwertigkeit verbunden ist. Aber nicht dort, wo wir uns mit Feminismus das Leben als Frau selbst schwerer machen.

 

Wir tun gut daran, nach Gottes Wort unsere Beziehung zu leben, weil genau damit jene Fähigkeiten  zum Tragen kommen, die für unsere Aufgabe bestimmt sind.

Antoynette